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23.03.2008 14:42 Alter: 10 Jahre

Inoue Hanshi in Holland 2008 - Review

Rubrik: Kobujutsu Rückblick
Von: Jörg Kahle

von links: Jörg, Enzio, Inoue Hanshi, Holger

Nun war es wieder einmal so weit. Inoue besuchte ein weiteres Mal die Niederlande und dieses Event ließ sich Enzio natürlich nicht entgehen. Für ihn war es ja nicht das erste Mal, aber in diesem Jahr sollten Holger und ich nun auch einmal dabei sein.
So packten wir unsere sieben Sachen um uns gemeinsam am 28.02.08 in ein Auto zu quetschen und die ca. 800km hinter uns zu bringen.
So erreichten wir also am Abend die heiligen Dojohallen von Frank v.d. Nieuwendijk. Dort wurden wir recht herzlich begrüßt und ließen den Abend ruhig ausklingen.
Nach einer, zumindest für mich, recht harten Nacht (ich hatte auf eine Isomatte zu Gunsten des geringen Raumangebotes im Wagen verzichtet) begann der nächste Morgen recht früh aber mit Kaffee. Als wir gegen halb Acht aus den Schlafsäcken kletterten staunten wir nicht schlecht, dass im Dojo schon die erste Gruppe am Trainieren war. Unglaublich, wieviel Energie man um diese Zeit schon aufbringen kann.
Nach einer Dusche und einem Frühstückseinkauf saßen wir noch beim Frühstück zusammen und erfreuten uns der Tae Bo Gruppe von Debra (Franks Frau) die ihre Mädels ganz schön auf Trapp hielt. Um die Zeit nicht zu lang werden zu lassen begingen wir Franks Dojo ... Ja, so eines hätten wir hier auch gern. Dort war einiges geboten, was nicht nur das Kobujutsuherz erfreuen ließ. So ließ Enzio seiner Kreativität freien Lauf und kreierte die neue Kata Poolnudel Sho.
Um 12 Uh war es dann so weit, als Frank mit Inoue und Wim v.d. Leur erschien. Holger und ich hatten da schon Glück, dass wir mit Inoue an einem Tisch saßen und kamen so ein wenig mit ihm ins Gespräch.
Nach und nach trafen dann alle ein, so dass pünktlich um 13:00 mit dem Training begonnen werden konnte. Schwerpunktmäßig ging es in diesem Training um Kama, Kihon und Kumite. Anschließend hatten wir noch reichlich Gelegenheit für Fotos und Smalltalk.
Am Abend gingen wir gemeinsam mit den Nürnbergern Joseph Schäfer und Alex und zwei der Holländer zum Chinesen Essen.
Am Samstag war der ganze Tag den Kama gewidmet. Das Training fand in einer riesigen Sporthalle statt wo auch die inzwischen anderen angereisten Teilnehmer noch Platz finden konnten. So erfreute ich mich auch eines Wiedersehens mit Jürgen Buchwald und seiner saarländischen Rasselbande.
Hier wurde das nahezu volle Kama Programm trainiert: Kihon, Kumite, Fließende Form, Kata Tozan und Kata Kanigawa Dai inklusiver der Bunkai. Das war mächtig viel Stoff.
In der Pause begaben sich die deutschen Teilnehmer des Trainings zu Kisho Inoue, Wim v.d. Leur und Rob Zwartjes. Enzio übergab im Namen aller ein Geschenk an jeden von Ihnen. Alle erhielten ein handgefertigtes Messer, in der Form waren sie annähernd gleich, nur der Griff war aus unterschiedlichem Material. Die Bedeutung ist, dass alle drei Herren Kobujutsu trainieren und doch unterschiedliche Charaktere sind. Aber genau diese drei Herren ermöglichten erst das Kobujutsu hier in Deutschland. Und das seit genau 20 Jahren.
Am Abend waren unsere Obrigkeiten zum Essen mit Inoue geladen, so dass wir, das Fußvolk, uns einen gemütlichen Abend in Franks Dojo machten. An diesem Abend saßen wir also mit einigen Holländern, Belgiern, den Saarländern und den Nürnbergern bei Pizza und Bier beisammen und erzählten lustige Geschichten. Schön war´s.
Und Enzio, Jürgen und Joseph haben echt Glück gehabt, dass ich sie noch klopfen hörte, denn als sie vom Essen kamen lagen bereits alle in ihren Schlafsäcken und schnarchten um die Wette.
Für den Sonntag haben wir uns nur für den halben Tag eingeschrieben, denn schließlich lag ja noch die lange Heimfahrt vor uns. Das Training bestand aus Bo Kihon, Kata Shuchi no kon sho, Ippon Kumite, den Basic 15 und zu guter Letzt die Basic 15 links herum.
Dann hieß es Duschen und Abschied nehmen.
Auf der Heimfahrt wurde natürlich alles nochmals ausgewertet und schließlich erreichten wir gesund und munter die Heimat.

Mein Fazit: Das Training war auf jeden Fall die lange Fahrt wert und Ja, ich würde es wieder tun, allerdings beim nächsten Mal mit Isomatte.


Bilder gibt es hier




40-Jahrfeier Karate-Dojo Freising und 5-Jahrfeier Sparte Tai Chi
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